Hochbeete im Vergleich: Lärche, Metall oder Eigenbau aus Schubladenrahmen?
| Kandidat | Preisspanne | Wertung | Stärke | Bezugsquelle |
|---|---|---|---|---|
| Juwel Hochbeet Easy Compact 130 | 170–220 € | 8.8 | Steht nach zwei Saisons immer noch absolut gerade, kein Verzug, kein Wackeln | Amazon[Werbung] |
| Vitavia Hochbeet Lärche 200 | 240–310 € | 8.8 | Mit 80 cm Höhe ist die Arbeitsposition entspannt, das schont Rücken und Knie | Amazon[Werbung] |
| Eigenbau aus Schubladenrahmen | Materialkosten 25–45 € | 7.4 | Die niedrigsten Materialkosten im Test, gerechnet ohne Arbeitszeit | — |
Drei Hochbeete stehen seit der Saison 2024 in meinem Stadtgarten — je eines aus Lärchenholz, eines aus pulverbeschichtetem Stahl und eines, das ich aus alten Schubladenrahmen vom Sperrmüll selbst gezimmert habe. Wer wissen will, was nach zwei vollen Jahren noch hält, liest hier weiter.
Juwel Hochbeet Easy Compact 130
Pulverbeschichtetes Aluminium, 130 × 75 cm Außenmaß, 50 cm hoch, modular erweiterbar. Wird in Einzelteilen geliefert und ist innerhalb einer Stunde aufgebaut. Eingelegte Folie zum Schutz vor Korrosion an den Innenseiten.
- Steht nach zwei Saisons immer noch absolut gerade, kein Verzug, kein Wackeln
- Die Pulverbeschichtung zeigt keine Roststellen, auch nicht im Frostbereich an der Außenkante
- Sehr sauberer Aufbau ohne überstehende Schrauben oder scharfe Kanten
- Schneckenresistent durch glatte Außenfläche
- Die Höhe von 50 cm ist für intensiven Krautanbau eher knapp — Tomaten habe ich nur mit eingebautem Stützgitter sicher bekommen
- Die Aluminium-Optik wirkt im naturnahen Garten eher technisch
Vitavia Hochbeet Lärche 200
Klassisches Lärchenholz, 200 × 100 cm, 80 cm hoch. Geliefert als Bausatz, Aufbau dauert mit zwei Personen rund zwei Stunden. Innen mit Maulwurfgitter, optional mit Folienauskleidung erhältlich (ich habe ohne aufgebaut, weil Lärche von Natur aus widerstandsfähig ist).
- Mit 80 cm Höhe ist die Arbeitsposition entspannt, das schont Rücken und Knie
- Die Lärche entwickelt nach einem Jahr die typische silbergraue Patina, fügt sich optisch deutlich besser in den Garten als das Aluminium
- Großes Volumen — 1.600 Liter Erde gehen rein
- An den Bodenleisten zeigt sich nach zwei Saisons erste Holzverfärbung an den Kontaktstellen zum Boden, langfristig wird hier ein Austausch nötig sein
- Beim Aufbau habe ich vier Schrauben nachkaufen müssen, weil zu wenige im Beutel lagen
Eigenbau aus Schubladenrahmen
Vier alte Kommodenschubladen-Rahmen vom Sperrmüll, plus Lärchen-Schalbretter aus dem Baumarkt für die Längsseiten, verschraubt zu einem 180 × 60 cm Rechteck, 35 cm hoch. Innen mit Teichfolie ausgekleidet.
- Die niedrigsten Materialkosten im Test, gerechnet ohne Arbeitszeit
- Sehr individuell anpassbar
- Charakterstarkes Erscheinungsbild, kein zweites Beet sieht aus wie meines
- Wer eine Stichsäge und etwas Geduld hat, baut sich damit Hochbeete genau in seine Garten-Geometrie
- Statisch nicht für hohe Erdmengen ausgelegt — bei 35 cm Höhe muss man unterhalb des Holzes mit größeren Stützhölzern arbeiten, sonst biegt sich die Längsseite nach einer Saison
- Holzschutz muss man selbst regelmäßig erneuern
- Die Bauzeit von einem Wochenende ist nichts für Ungeduldige
Was Leserinnen und Leser fragen
Amazon-Partner-Links. Jeder Link führt zu amazon.de. Ein Kauf erzeugt eine kleine Provision für Gartenfaden — ohne Aufpreis. Auch nicht empfohlene Modelle bekommen einen Link, damit ein vollständiges Bild des Marktes entsteht.
01 Juwel Hochbeet Easy Compact 130 Amazon.de[Werbung] 02 Vitavia Hochbeet Lärche 200 Amazon.de[Werbung] 03 Lärchen-Schalbretter (Eigenbau-Material) Amazon.de[Werbung]